Warum bin ich so müde?

Ursachenforschung Autoimmunkrankheiten: Schwermetallbelastung, Fokussuche im Mund- und Kieferbereich

Bereits in meinem zweiten Blog-Artikel über die Ernährung bei MS bin ich auf den Podcast von Dr. Anne Fleck eingegangen. Dieser beinhaltete ein weiteres sehr wichtiges Thema – nicht nur – für uns MS-Patienten: Die Schwermetallbelastung unseres Körpers.

Schwermetalle wie beispielsweise Amalgam (besteht zu 51% aus Quecksilber – dieses ist gebunden in einer Legierung aus 25% Silber, 10% Kupfer, 13% Zink und 1 % Zinn) oder Gold befeuern den entzündlichen Autoimmun-Prozess in unserem Körper und das über eifrige Immunsystem. Deshalb sollte bei der Fokussuche im Mund- und Kieferbereich begonnen werden und eventuell bestehende Amalgamfüllungen dringend entfernt werden (Podcastfolge „Multiple Sklerose – Krankheit mit 1000 Gesichtern, ab Minute 6:30).
Das Amalgam wird nicht nur durch den Abrieb im Mund, sondern auch durch dessen Dämpfe die sogenannten „Smoking Teeth“ weitergegeben. Auf YouTube gibt es ein Video dazu, das die dampfenden Zähne beunruhigend deutlich darstellt:

Schwermetalle haben sich sehr stark in unserer Umwelt angereichert und gelangen neben den Zahnfüllungen auch über die Nahrungskette und das Rauchen in den menschlichen Körper. Wenn der Körper übermäßig belastet ist, können sich die Metall-Ionen schädigend auf physiologische Prozesse des Körpers auswirken. Schwermetalle können sich im Zentralnervensystem, in den Knochen, in der Bauchspeicheldrüse, in Nieren und Leber ablagern.

Typische Symptome einer hohen Schwermetallbelastung (in manchen Fällen sogar Vergiftung) sind Übelkeit, Erbrechen, chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrations- und Schlafstörungen. Da diese Beschwerden viele Ursachen haben können, wird eine Schwermetallvergiftung oft überhaupt nicht untersucht. Weshalb viele Menschen einen langen Leidensweg haben, bis ein Arzt endlich darauf stößt und dies in Betracht zieht und schlussendlich den Problemen entgegen wirken kann.

Ein weiteres bekanntes hoch neurotoxisches Element ist das Aluminium:

  • kommt in der Natur vor allem in sauren Böden vor und geht von dort in Pflanzen und Tiere über
  • Deo, Alu-Folie, Konserven
  • Entlastung durch: Weniger bis gar kein Essen mehr in Metalldosen aufbewahren, Konservenkonsum minimieren, auf den Gebrauch von alluminiumhaltigem Deo verzichten, Alu-Folie selten bis nie verwenden.

Forschung deckt Zusammenhänge zwischen Autoimmunkrankheiten und Schwermetallen auf

Ein Projekt des vom BMBF geförderten Forschungsverbundes „Autoimmunitätsforschung“ fand heraus, dass Schwermetalle eine Störung des Immunsystems auslösen können.
Die T-Lymphozyten, also eine bestimmte Gruppe der weißen Blutkörperchen, schützen uns ja normalerweise vor Eindringlingen wie Viren oder Bakterien. Allerdings gibt es ein paar Ausreißer unter ihnen, die die körpereigenen Zellstrukturen angreifen. Ein gesunder Körper kann das aber ganz gut ab und beseitigt die defekten Zellen durch einen Selbstzerstörungsmechanismus oder stellt sie durch Kontrollmechanismen ruhig, sodass sie keinen Schaden anrichten können.

Bei einer Autoimmunkrankheit allerdings, werden diese fehlgesteuerten T-Zellen aktiv und greifen unser körpereigenes Gewebe an.

Der Forschungserfolg

Beobachtet wurde in dieser Studie der Uni Düsseldorf, dass die Behandlung eines Antigens (körperfremde Stoffe, die vom Immunsystem als „fremd“ erkannt und daraufhin meistens bekämpft werden) mit Gold- bzw. Quecksilbersalzen in Mäusen die Immunantwort gegen dieses Antigen verändert. Während ohne Gabe von Schwermetallsalzen der richtige Teil des Antigens von T-Zellen angegriffen wird, reagiert das Immunsystem nach einer Behandlung mit Gold oder Quecksilber verstört. Es greift dann auch Teile des Antigens an, die nicht bekämpft werden sollten.

Erklärt werden kann das durch die chemische Veränderung, die die Schwermetalle im Antigen auslösen. Die T-Zellen können das ursprüngliche Antigen dann nicht mehr erkennen. Es wird vermutet, das dieser Mechanismus auch für das Entstehen von Autoimmunkrankheiten verantwortlich ist.

Unser Körper ist nicht dafür gemacht Schwermetalle zu entgiften

Sollten nun also Amalgamfüllungen entfernt worden sein, ist es enorm wichtig diese Schwermetallbelastung aus dem Körper zu treiben und ihn somit zu entgiften. Dies funktioniert mit der Chlorella Alge sehr gut:

  • In der ersten Woche nach der Entfernung sollte eine Tablette morgens, mittags und abends eingenommen werden.
  • In der zweiten Woche zwei Tabletten morgens, mittags und abends
  • In der dritten Woche drei Tabletten morgens, mittags und abends – Bis die Packung aufgebraucht ist

Ganz wichtig ist, dass in dieser Zeit viel getrunken wird, um die gebundenen Schadstoffe auch aus dem Körper abzutransportieren. Bei mir hat Brennesseltee sehr geholfen, da diese Heilpflanze starke stoffwechselfördernde und entwässernde Eigenschaften besitzt.

Auch die heute so modernen Retainer (Metallschlingen), die man nach einer Zahnbegradigung erhält und die Zähne in ihrer Form halten sollen, sind leider gar nicht gut wenn man Probleme mit Metallen hat. Dies könnte ein Motor sein, der müde macht. Eine Alternative wäre hier eine Schienung mit Zirkon-Keramik.

Die klinische Symptomatik, also die Symptome der MS können so erwiesenermaßen deutlich verbessert werden

Fazit ist also, dass Menschen mit vielen Metallen im Mund, die außerdem unter Autoimmunkrankheiten wie beispielsweise der MS leiden, unbedingt dahingehend nachforschen und diese Problematik in Angriff nehmen sollten. Um somit einen weiteren Schritt in Richtung Heilung zu gehen.
DocFleck berichtet darüber, dass sie bereits erleben durfte, wie Patienten dem Rollstuhl den Rücken kehren und wieder aktiv am Leben teilnehmen konnten (ab Minute 9). Das ist absolut unglaublich, aber Realität.

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