Viren als Übeltäter bei Autoimmunkrankheiten

Das Epstein-Barr-Virus als weitere Hauptursache vieler Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto und MS

Das Epstein-Barr-Virus als weitere Hauptursache vieler Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto und MS

Eine 2022 veröffentlichte Studie legt den lange vermuteten, engen Zusammenhang zwischen EBV und MS dar. Bei allen Betroffenen wurde das Virus im Blut nachgewiesen. Auch ich litt 2011 unter diesem Virus und meine Gesundheit ging danach immer mehr den Bach runter. Auch eine chronisch entzündete Schilddrüse (Hashimoto) liegt diesem Virus zugrunde. Doch was kann man dagegen tun?

Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird oft auch „kissing disease“ oder „Kuss-Krankheit“ genannt – denn oft reicht nur ein Kuss aus um sich anzustecken. Es wird durch einen Herpes Virus namens Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöst. Dieses befällt und vermehrt sich in weißen Blutkörperchen, den Lymphozyten und in den Schleimhautzellen im Rachen. Außerdem kann man sich über infiziertes Blut anstecken.

Vor etwa 10 Jahren erwischte mich das Eppstein-Barr-Virus mitsamt einer Leber- und Milz Entzündung. Die Leberentzündung (Hepatitis) färbte meine Haut und Augen ganz gelb (Ikterus), weshalb man auch von einer Gelbsucht spricht. Diese beiden Organe waren extrem angeschwollen und mir ging es durch die Infektion so schlecht, dass ich ins Krankenhaus auf eine Quarantänestation musste. Alle Besucher mussten spezielle Kleidung und Schutzmasken tragen, um sich nicht bei mir anzustecken. Außerdem durfte ich das Zimmer natürlich nicht verlassen. Nach den letzten zwei Jahren ist „Quarantäne“ zu einem normalen Begriff geworden und wir alle haben diese wahrscheinlich schon durchgemacht – aber als 15-Jährige war das etwas komplett Neues für mich und nur schwer zu ertragen.

Spannend ist, dass Forscher nun (Januar 2022) herausfanden, dass die Multiple Sklerose „im Schnitt siebeneinhalb Jahre nach dem Pfeifferschen Drüsenfieber auftritt“. Bei mir waren es etwas mehr als 9 Jahre, als der erste faktisch belegte MS-Schub nachgewiesen wurde.

Was in dieser Zeit genau im Körper abgeht bzw. derart schiefläuft, dass eine Krankheit wie MS die Langzeit-Folge ist, wird weiter erforscht. Die 2022 veröffentlichte Studie konnte aber eindeutig belegen, dass die MS ohne eine vorherige Eppstein-Barr-Infektion nicht entsteht.

Gut 95% aller Menschen sind mit EBV infiziert, aber nur ein geringer Teil erkrankt auch tatsächlich.

Es bedeutet also, dass noch weitere Faktoren – wie beispielsweise der Darm – eine Rolle spielen. Auch genetische Veranlagungen stehen im Raum, oder ein Vitamin D-Mangel. Letzteres belegt auch die Tatsache, dass es auf der nördlichen Halbkugel mehr MS-Fälle gibt als am sonnigen, „Vitamin D-geladenen“ Äquator.

Weltkarte mit der Anzahl der Menschen mit MS pro 100.000 Personen
Anzahl der Menschen mit MS pro 100.000 Personen
Quelle: Atlas of MS 3rd edition

Menschen, die keine Infektion durchgemacht haben und deshalb keine Antikörper gegen dieses Virus produzieren, haben ein deutlich geringeres Risiko, an MS zu erkranken.

Rauchen und ein Übergewicht (bereits schon als Kind) sind ebenfalls Risikofaktoren. Die dazu beitragen können, es aber nicht müssen. Nur bei dem Epstein-Barr-Virus scheint sich ein roter Faden durch die Erkrankten zu ziehen: Ohne Virus, keine MS.

Ich finde das ist echt ein starkes Stück und eine sehr große Erkenntnis. Bei der ich mich frage, weshalb ich erst durch eigene Recherchen darauf gestoßen bin und mir dies nicht bereits von Ärzten erklärt wurde. Gehört das nicht zur Aufklärung bei der Diagnose dazu? Es interessiert mich doch was die Ursache sein könnte? Und ich gehe ganz stark davon aus, dass ich da nicht die Einzige bin.

Was geschieht in der Zwischenzeit im Körper?

Jetzt wäre es natürlich extrem spannend zu wissen, was während der Zeit, zwischen Infektion mit dem EBV und den ersten Symptomen der MS im Körper alles passiert. Was läuft schief, dass solch eine schwerwiegende Erkrankung entstehen kann? Das wird nun weiter erforscht.

Aktuell stehen die sogenannten B-Zellen des Immunsystems unter Verdacht. Diese B-Lymphozyten sind hauptsächlich an der Herstellung von Abwehrstoffen beteiligt. Das bedeutet, dass sie körperfremde Stoffe (die wir nicht in uns haben möchten, wie z.B. Erreger) erkennen und binden. Wenn unser Immunsystem dann noch zusätzlich weitere Zellen aktiviert, wie beispielweise die T-Helfer-Zellen (sie erkennen Antigene) ist es das Signal für die B-Zellen, Antikörper (auch Immunglobuline genannt) zu produzieren. Bei einer ersten Infektion mit einem Erreger kann es ein wenig dauern, bis genug Antikörper gebildet wurden, um den Eindringling erfolgreich zu besiegen. Aber unser Körper ist ja clever und wandelt deshalb einige B-Zellen in Gedächtniszellen um. Diese erinnern sich dann bei einer möglichen neuen Infektion mit dem bekannten Erreger daran, dass sie diesen bereits schon mal erfolgreich bekämpft haben. Sie sind somit in der Lage wesentlich schneller die benötigte Anzahl an Antikörpern zu bilden und den Virus (o.ä.) platt zu machen.

Es wird vermutet, dass die B-Zellen die Verbindung zwischen EBV und MS sein könnten.

Einmal mit dem Virus infiziert, zieht er sich in die B-Zellen zurück und bleibt ein Leben lang zu Gast, aber kann uns dort eigentlich nichts mehr anhaben. Spannend ist nun also, dass in den weißen Läsionen (Entzündungsherde) im Gehirn von MS-Patienten genau diese, mit EBV infizierten B-Zellen zu finden sind. Das ist der Grund, warum sie als Verursacher der MS in den Fokus rücken.
EBV ist zudem bekannt als einer der wesentlichen Erreger, die als „Chronische Multiinfektion“ das chronische Erschöpfungssyndrom (dieses wird Fatigue genannt) verursachen.

„Die zentrale Frage lautet somit nicht ob, sondern wie EBV an der Entwicklung einer MS beteiligt ist.“

Prof. Klemens Ruprecht, Leiter der Multiple Sklerose Ambulanz am Berliner Uniklinikum Charité

Link zur Studie:“Longitudinal analysis reveals high prevalence of Epstein-Barr virus associated with multiple sclerosis„, Kjetil Bjornevik, Marianna Cortese, Brian C. Healy, Jens Kuhle, Michael J. Mina, Yumei Leng, Stephen J. Elledge, David W. Niebuhr, Ann I. Scher, Kassandra L. Munger, Alberto Ascherio.

Die Theorie und somit auch Therapie von Anthony Williams hat bereits viele Menschen geheilt

Dann gibt’s da noch ’ne weitere Erklärung, wie das Epstein-Barr-Virus in unserem Körper wütet. Und zwar von Anthony William. Er berichtet extrem genau wie das EBV im Körper wirkt und hat durch seine Therapie – die hauptsächlich auf die Nahrung abzielt – unzähligen Menschen helfen können. Kranke Menschen, die keinen Ausweg mehr finden konnten, von Arzt zu Arzt gerannt sind und nirgends Hilfe, geschweige denn Heilung bekamen. Kommt mir bekannt vor..
Der enorme Heilungserfolg gibt ihm in meinen Augen recht. Im Endeffekt ist es mir doch egal wer und wie mir geholfen wird. Wichtig ist, dass sich diese Menschen mit dem Problem auseinandersetzen und wirklich helfen wollen. Einen nicht einfach nur abwinken und wieder nach Hause schicken. Spannend finde ich, dass auch viele Ärzte, die in ihren schwierigsten Fällen nicht mehr weiter wissen, auf seine Ressourcen zurückgreifen und ihn um Ratschläge bitten..

In seinem Buch „Medical Medium: Secrets Behind Chronic and Mystery Illness and How to Finally Heal“ (übersetzt: „Medizinisches Medium: Die Geheimnisse hinter chronischen und mysteriösen Krankheiten und wie man sie endlich heilen kann„) berichtet er genau über die vier Phasen des Epstein-Barr-Virus.

Die vier Phasen des Epstein-Barr-Virus

Phase 1

Nach der Infektion mit EBV durchläuft der Virus eine Art „Ruhephase“ indem er im Blut umherschwimmt und sich langsam repliziert um seine Anzahl zu erhöhen. Die Ruhe vor dem Sturm quasi. Es wartet ab, bis man geschwächt genug ist um eine direkte Infektion zu starten. Das geschieht zum Beispiel, wenn man sich in der nächsten Zeit weiter körperlich verausgabt und vergisst dem Körper wichtige Nährstoffe wie Zink oder Vitamin B12 zuzuführen. Außerdem können traumatische Erlebnisse, wie eine Trennung o.ä. auch ein Auslöser sein. Das Virus spürt dann die stressbedingten Hormone auf und macht sich dessen zum Vorteil. Das spricht auch dafür, dass es häufiger bei hormonellen Veränderungen im Körper (bspw. Pubertät oder Menopause) auftritt.

Das Warten auf die ideale Gelegenheit kann Tage, Wochen bis zu Jahren andauern und ist abhängig von vielerlei Faktoren.
In dieser Phase ist das Virus noch nicht nachweisbar und oft weiß man nicht, dass es in einem ist. Und somit auch nicht, dass man es bekämpfen müsste.

Phase 2

Jetzt ist das EBV bereit sich so richtig mit dem Körper anzulegen. Es tritt das erste Mal als „Mononukleose“ (Pfeiffersches Drüsenfieber“; „Kusskrankheit“) in Erscheinung. Er bezieht sich dort auch auf die College-Studenten, die lange Zeit enorm viel lernen müssen aber dennoch die Nächte durchfeiern. Der Körper ist demnach sehr geschwächt und anfällig für das EBV.

Jetzt ist man enorm ansteckend.

Unser Immunsystem führt nun Krieg gegen das Virus. Wie genau dieser Kampf aussieht habe ich weiter oben bereits beschrieben. Wie heftig dieser Kampf aussieht ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche leiden lediglich 1-2 Wochen unter Erschöpfung und leichtes Kratzen im Hals. Hier ist es unwahrscheinlich, dass man zum Arzt geht und einen Bluttest verlangt.
Andere wiederum erwischt es heftiger mit extremer Müdigkeit, Fieber, Hals- und Kopfschmerzen sowie Hautausschlägen. Eventuell wird man dann zum Arzt gehen und das Pfeiffersche-Drüsenfieber diagnostiziert.

Währenddessen sucht sich das Virus aber eine langfristige Bleibe in unserem Körper bzw. in den Organen. Es bevorzugt die Milz und die Leber, da sich dort Giftstoffe wie Quecksilber und Dioxine ansammeln und es dort prima gedeihen kann. Weiter oben habe ich berichtet, dass ich während meiner akuten EBV-Infektion ebenfalls unter eine Milz- und Leberentzündung litt.. das erklärt nun also einiges. (Genau wegen solchen Momenten mache ich das ganze. Forsche immer weiter – einfach um zu verstehen und im besten Fall etwas dagegen tun zu können. Wenn in meiner langen Liste an doofen Krankheitsfällen endlich etwas Sinn ergibt und ich langsam aber sicher dahinter komme, was in meinem Körper schief läuft bzw. gelaufen ist.)

Der beste Freund des EBV ist übrigens das Streptokokkus Bakterium. Bei etwa 10% der an Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankten Menschen kommt es zu einer zusätzlichen Infektion (Superinfektion) mit diesem Bakterium.

Phase 3

Das Virus hat es sich nun in den Organen gemütlich gemacht und kann durch die heutigen EBV-Tests nicht mehr aufgespürt werden. Der Test würde aussagen, dass Antikörper vorhanden sind, die auf eine vergangene Erkrankung hinweisen, jedoch nicht, dass das Virus in Wirklichkeit noch aktiv ist.

Es versteckt sich quasi in den Organen und auch unser Immunsystem denkt, es hat den Eindringling besiegt und fährt den Kampf zurück, es kehrt in den Normalzustand zurück. Dabei fängt es traurigerweise gerade erst an…

Die typische Variante kann jahrelang unbemerkt in den Organen schlummern. Bei der aggressiven Variante können ernsthafte Probleme wie Entzündungen und Vergrößerungen der Organe hervorgerufen werden.

Wenn das Virus mit seiner Einnistung fast fertig ist, scheidet es sein Neurotoxin aus. Dieses belastet unseren Körper enorm und aktiviert unser Immunsystem. Dieses ist allerdings enorm verwirrt, da es nicht weiß, woher diese Toxine kommen.

Das EBV nutzt nun die ganze Unruhe in unserem Immunsystem aus um weitere Hauptorgane zu befallen.

Jetzt kommt die Schilddrüse ins Spiel

Anthony William nennt hier beispielweise die Schilddrüse. Er beschreibt, dass sich die Viruszellen immer tiefer in die Schilddrüse hineinbohren, Schilddrüsenzellen abtöten und somit die bekannten Vernarbungen hinterlassen. Unser Immunsystem bemerkt das und handelt mit einer Entzündung. Allerdings trickst das EBV (welches sich in der Schilddrüse regelrecht versteckt) erneut, indem es mit seinem Neurotoxin und den viralen Abfallprodukte Verwirrung stiftet. Unser Immunsystem kann das Virus demnach nicht eindeutig fixieren und abtöten.

Bei mir wurde außerdem ein kleiner Knoten in der Schilddrüse gefunden. Das ist bei der Hashimoto-Erkrankung nichts Besonderes, denn unser Immunsystem versucht alles, um den Eindringling zu bekämpfen und probiert das Virus mit Kalzium abzuschirmen. Deshalb entstehen diese Knoten. Schaden kann dies dem EBV aber nicht. Die meisten Zellen bleiben vollkommen frei von diesem Angriff. Oder aber die abgeschirmte Zelle bleibt am Leben und richtet sich dieses Kalziumgehäuse als neues Zuhause ein. Sie ernährt sich dann von der Schilddrüse und entzieht ihr Energie. Eine sogenannte Zyste entsteht dann, wenn sich diese Viruszelle im Kalziumgefängnis in eine lebende Wucherung verwandelt.

Die vielen Symptome des Hashimoto

Die vielen Viruszellen, welche die Schilddrüse belagert haben, können diese schwächen. Und da dieses Organ für die Hormonproduktion und unser generelles „Funktionieren“ von enormen Wert ist, kann dies zu vielen Symptomen und Problemen führen. Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen in Verbindung mit den Giften des EBV kann unter anderem zu:

  • Gewichtszunahme
  • Müdigkeit
  • geistiger Verneblung (dem sogenannten Brain Fog)
  • Gedächtnisstörungen
  • Depressionen
  • Haarausfall (hallo Alopecia)
  • Schlaflosigkeit
  • brüchigen Nägeln
  • Muskelschwäche

führen.

Das Ziel des EBV ist unser Nervensystem. Deshalb geht es strategisch vor und versucht unser endokrines System („Hormonsystem“) zu verwirren und zu beeinträchtigen. Durch die Belastung des Nebennieren wird mehr Adrenalin produziert. Das ist zufälligerweise das Lieblingsessen des EBV, was es demnach stärker macht und es irgendwann in der Lage ist, sein anfangs genanntes Ziel anzugreifen. Was uns zu Phase 4 bringt.

Phase 4

Das Virus möchte also die Schilddrüse verlassen und unser zentrales Nevensystem entzünden. In Phase 3 hat es uns schon ganz schön zermürbt und es fällt ihm leicht in Phase 4 zu wechseln, wenn man beispielsweise eine schwere körperliche oder seelische Verletzung erleidet. Dann sind wir nämlich noch geschwächter und genau das nutzt das EBV aus. Es entstehen dann Symptome, die Ärzte oft nicht verstehen können und Ursachen dafür nicht klar erkenntlich sind.

Unsere verletzten Nerven senden ein „Alarm-Hormon“ aus, um dem Körper mitzuteilen, dass etwas kaputt gegangen ist, nämlich die Nerven freigelegt sind und diese dringend repariert werden müssen. Das EBV erkennt dieses Hormon schneller als unser Immunsystem, eilt herbei und klammert sich an die geschädigten Nerven.

Ein Nerv ist einem Faden mit kleinen Wurzelhaaren sehr ähnlich. Wenn dieser Nerv also verletzt ist, springen die Wurzelhaare an den Seiten der Nervenscheide ab und genau diese Öffnungen nutzt das EBV um einzudringen. Ist das Virus erfolgreich, kann sich dieser Bereich immer wieder entzünden. Es ist zwar eine kleine Verletzung, die aber immer wieder Schmerzen verursachen kann:

  • Muskel-, Gelenkschmerzen
  • Kribbeln und/ oder Taubheit in den Händen und Füßen (so wie es bei mir der Fall war)
  • ständige Müdigkeit
  • Schwindel
  • Schlaflosigkeit, unruhiger Schlaf
  • nächtliche Schweißausbrüche
  • schmerzhafte Druckstellen
  • Rückenschmerzen

A. William erklärt, dass viele Patienten dann fälschliche Diagnosen erhalten wie beispielsweise Fibromyalgie (chronische Schmerzerkrankung), chronisches Müdigkeitssyndrom oder rheumatoide Arthritis.

Er geht auch darauf ein, dass auch die Multiple Sklerose durch das Eppstein-Barr-Virus ausgelöst wird.

Weitere Kofaktoren wie giftige Schwermetalle (hier geht’s zum dazugehörigen Blog-Artikel) und gefährliche Chemikalien spielen in seiner Theorie ebenfalls eine Rolle. Er sagt, dass eine enorme Menge an Neurotoxinen im Körper zu einer so schweren Nervenentzündung führt, dass die Nerven austrocknen und reißen können.

Ich denke,

…seine Theorie klingt sehr logisch und die vielen Patienten, die seinen Anweisungen folgen und geheilt werden, geben ihm recht. Dennoch bin ich noch nicht hundertprozentig davon überzeugt, dass das EBV der Übeltäter von ALLEM ist. In meinem Fall habe ich bereits mit 7 Jahren Hashimoto bekommen und das war einige Jahre bevor sich das EBV in meinem Körper eingenistet hat. Ich denke, bei mir war es einfach genetisch veranlagt, da meine Mama die gleiche Krankheit hat. Das bringt mich aber nicht davon ab, diese Krankheit zu bekämpfen und die Rezepte, die er vorschlägt auszuprobieren (dazu gleich mehr!). Denn ich möchte nicht mein Leben lang die morgendliche Hormon-Tablette einnehmen um meine Schilddrüse zu stärken. Das muss auch anders gehen.

Ich habe gelernt, dass die Lebensgrundlage der Viren Giftstoffe wie Leicht-, Halb- und Schwermetalle, Pestizide, körpereigene und Fremd-Hormone, insbesondere Stresshormone sind. Kofaktoren sind auch andere Erreger, wie z. B. der Candida (ein Pilz der auch in meinem Blut nachgewiesen wurde), Schimmelpilze und Streptokokken. Meist handelt es sich um mehrere Erreger und Toxine, die ein individuelles Beschwerdebild verursachen. Neben dem Epstein-Barr-Virus sind sehr häufig Herpes-Zoster-Viren oder Humane Herpesviren (HHV), genauer gesagt deren Toxine Auslöser für diese „mysteriöse“ Erkrankungen.

Mich wundert aber, dass er in den Berichten, die ich bis jetzt von ihm gelesen habe, keineswegs auf die Darmgesundheit eingeht. Denn meine Erfahrungen haben mir bislang gezeigt, wie sehr die Ernährung und die damit einhergehende Darmgesundheit mein Wohlbefinden steigern und meine Krankheiten in Schacht halten kann.

Heilende Lebensmittel und Rezepte

Viele Patienten haben das Virus bereits geheilt. Dies kann bei jedem Menschen unterschiedlich lange dauern. Bei dem einen dauert es nur drei Monate bei anderen ein ganzes Jahr oder länger. Er beschreibt in seinem Buch die genauen Schritte um sein Immunsystem wiederherzustellen und sich von EBV zu befreien.

Folgende Lebensmittel, nach ihrer Relevanz geordnet, können dabei helfen. Er empfiehlt mindestens drei am Tag zu verzehren. Je mehr desto besser.

  • Wilde Heidelbeeren: tragen zur Wiederherstellung des zentralen Nervensystems bei und schwemmen EBV-Neurotoxine aus der Leber aus
  • Sellerie: stärkt die Salzsäure im Darm und versorgt das zentrale Nervensystem mit Mineralsalzen.
  • Sprossen: reich an Zink und Selen zur Stärkung des Immunsystems gegen EBV.
  • Spargel: reinigt die Leber und die Milz; stärkt die Bauchspeicheldrüse.
  • Spinat: schafft ein alkalisches Milieu im Körper und versorgt das Nervensystem mit gut absorbierbaren Mikronährstoffen.
  • Koriander: Beseitigt Schwermetalle wie Quecksilber und Blei, die von EBV bevorzugt aufgenommen werden.
  • Petersilie: Entfernt hohe Mengen an Kupfer und Aluminium, die EBV ernähren.
  • Kokosnussöl: wirkt antiviral und entzündungshemmend.
  • Knoblauch: antiviral und antibakteriell, schützt vor EBV.
  • Ingwer: unterstützt die Nährstoffaufnahme und lindert die mit EBV verbundenen Krämpfe.
  • Himbeeren: reich an Antioxidantien, die freie Radikale aus den Organen und dem Blutkreislauf entfernen.
  • Salat: regt die Darmperistaltik an und hilft, EBV aus der Leber zu entfernen.
  • Papayas: stellen das zentrale Nervensystem wieder her; stärken und bauen die Salzsäure im Darm wieder auf.
  • Aprikosen: bauen das Immunsystem auf und stärken das Blut.
  • Granatäpfel: tragen zur Entgiftung und Reinigung des Blutes und des Lymphsystems bei.
  • Grapefruit: reich an Bioflavonoiden und Kalzium zur Unterstützung des Immunsystems und zur Ausschwemmung von Giftstoffen aus dem Körper.
  • Grünkohl: reich an spezifischen Alkaloiden, die vor Viren wie EBV schützen.
  • Süßkartoffeln: helfen bei der Reinigung und Entgiftung der Leber von EBV-Nebenprodukten und Toxinen.
  • Gurken: stärken die Nebennieren und Nieren und schwemmen Neurotoxine aus dem Blutkreislauf.
  • Fenchel: enthält starke antivirale Verbindungen zur Bekämpfung von EBV.

Quelle: https://www.medicalmedium.com/blog/epstein-barr-virus

Weitere heilende Lebensmittel findet ihr hier.

Bekannte Rezepte sind der Heavy-Metal-Detox-Smoothie (Schwermetall-Detox-Smoothie) für den man folgende Zutaten benötigt:

  • 125 ml Orangensaft
  • 250 g Wilde Heidelbeeren
  • 2 Bananen
  • 1 TL Koriander (frisch)
  • 1 TL Gerstengraspulver
  • 1 TL Spirulina
  • 1 TL Gerstengrassaft-Pulver
  • 1 EL Dulsepulver (Atlantikalge)

Oder der Heilsmoothie für die Schilddrüse:

Quelle: @fabrikasimf
  • 2 Tassen gewürfelte Mango (frisch oder gefroren)
  • 1 Banane
  • 1 Glas Wasser
  • 2 Tassen Spinat
  • ½ Tasse Rucola
  • 1 TL Braunalgenpulver
  • 1-2 cm Ingwer (geschält)
  • Saft von einer Orange
  • 125 g Aloe Vera Gel
  • ½ Tasse Korianderkraut
  • ½ Tasse Himbeeren

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