Die MS bekämpfen! Aber wie?

Ganz(heitlich) oder gar nicht

Das Ganze startet mit einer Dunkelfeldanalyse des Bluts. Diese dient nicht zur Diagnose der MS, denn diese wurde wir ja bereits von unserem Neurologen gestellt. Man kann damit keine Krankheiten erkennen, aber es geht auch vielmehr darum, dass das Vitalblut uns zeigen kann, wo die Entgleisung entstanden ist und wo man gezielt ansetzen muss, um die MS zu bekämpfen.

Dazu genügt ein winziger Pieks in den Finger und ein einziger Blutstropfen. Dieser wird direkt auf einen Glasobjektträger aufgetragen und mit einem Deckplättchen abgedeckt, ehe es unter dem Dunkelfeldmikroskop platziert wird. Dort wird es über 1000-fach vergrößert und man sieht die roten und weißen Blutkörperchen als runde Kreise.

Die leuchtenden Punkte, die fast wie Sterne am Nachthimmel wirken, sind die Schwermetalle in meinem Blut.
Hier kann man den „Aspergillus Niger Symplast“ (einen Pilz) sehr gut erkennen

Die wichtigste Aufgabe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) ist der Sauerstofftransport. Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) hingegen spielen die Blutpolizei und sind bei der Bekämpfung von Krankheitserregern sofort zur Stelle. 

Das ist auch bei uns MS-Patienten so. Allerdings haben wir ein sogenanntes erhöhtes Immunsystem. Das wiederum findet ihren Auslöser in dem Leaky Gut (durchlässiger Darm).

Denn durch diesen werden Fremdstoffe wie Bakterien und sogar Toxine ins Blut gelassen und fördern dort systemische Entzündungen. Diese Entzündung lässt unser Immunsystem also wieder hellhörig werden und bildet dementsprechend mehr Leukozyten (Abwehrzellen).

Man sieht anschließend wie die Bakterienanzahl krankhaft in die Höhe schnellt.

Müde, satte Fresszellen

Die Leukozyten haben keine Chance all diese Fremdkörper erfolgreich abzuwehren. Man kann anhand der Dunkelfeldanalyse sogar richtig deutlich sehen, wie vollgefressen und müde die Leukozyten sind. Normalerweise kriechen sie umher und suchen nach etwas, dass sie fressen können. Nicht umsonst werden Leukozyten auch “Fresszellen” genannt, weil sie die Fremdkörper eben wirklich auffressen.

In unserem Fall ist das aber nicht mehr so. Sie schaffen es kaum gegen die vorhandenen Eindringlinge anzugehen. Hängen teilweise an den großen Pilzen und bewegen sich kaum. In meinem Fall war es ein extrem ausgeprägter “Aspergillus Niger Symplast”, dieser ist typisch für MS-Patienten und auf dem Bild weiter oben zu finden. 

Die Darstellung des Bluts, die sich unter dem Dunkelfeldmikroskop zeigt, ist wirklich einmalig und beeindruckend. 

Das eigentliche Problem? Unser erhöhtes Immunsystem

Das bedeutet also, dass unser Immunsystem ständig mit der Bekämpfung von Bakterien, Toxinen, Viren etc. zu kämpfen hat und sich gar nicht mehr richtig auf die eigentliche Krankheit konzentrieren kann. Es hat keine Chance mehr, diese erfolgreich zu bekämpfen. Deshalb entsteht auch der Eindruck, dass unser Immunsystem den eigenen Körper angreift. Wir denken, dass sich unser Körper gegen uns stellt. Das ist aber überhaupt nicht der Fall! Und das dürfen wir – egal wie oft wir über ihn fluchen möchten, wenn es uns schlecht geht – niemals mehr behaupten. 

Er ist einfach nur komplett überfordert mit dem, was wir ihm zumuten – zugegebenermaßen unbewusst. Die Autoimmunkrankheiten sind also eine Art Hilfeschrei.
Er bittet uns quasi darum, die Ursache der Erkrankungen zu erkennen und nicht nur die Symptome zu bekämpfen.. 

Unser Immunsystem tut intuitiv das Richtige, wir müssen ihm nur helfen, dies wieder in seiner Fülle ausüben zu können.

Ziel ist es also, die Fremdkörper im Blut zu entfernen, sodass die aktuell vollgefressenen und müden Leukozyten wieder fleißig ihren Dienst leisten können. 

Wer ist hier der Boss?

Das Immunsystem wird zu 80% aus dem Darm gesteuert. Dort liegt die “Kommandozentrale”. Und genau dieser Darm besteht aus 90% Bakterien. Wiederum 10% Bakterien auf der Haut, im Mund und den Geschlechtsorganen. Das bedeutet also, wir benötigen diese Bakterien dringend um zu existieren.
Aus diesem Grund möchten wir lieber nicht alle Bakterien mit Antibiotika zerstören. Sie sollen aber in die nicht pathologische – also in die nicht krankhafte Haltung gebracht werden. Außerdem müssen sie so gepflegt und gut behandelt werden, dass sie sich nicht erneut mehrfach entwickeln und somit Krankheiten auslösen.

Mit der Sanum-Therapie und der orthomolekularen Medizin wird die Aufwärtsentwicklung der Bakterien im Blut gestoppt.

Ziel ist es also als Erstes, den Darm wieder gesund zu machen. Diese Darmgesundheit wirkt sich positiv auf unser gesamtes Immunsystem aus und die wichtigen und guten Nährstoffe kommen wieder dort an, wo sie gebraucht werden.

Probiotika nach Antibiotikaeinnahme!

Generell wäre es also eigentlich total wichtig, dass jeder, der ein Antibiotika einnehmen muss, direkt auch Probiotika für danach verschrieben bekommt. Marc empfiehl mir das Lactobact Premium, welches ich auch definitiv weiterempfehlen kann.
Nur so kann der Darm nach einer Antibiotikabehandlung wieder regeneriert werden und der menschliche Körper wirklich gesund sein. Damit unser Darm und somit auch unser Immunsystem einfach gut aufgestellt ist.

Mein Wunsch ist, dass dieses Wissen ganz viele Menschen erreicht, denn wer von uns musste in seinem Leben noch kein Antibiotika einnehmen? Ich glaube da beschränkt sich die Zahl auf ein Minimum.

Ganzheitliche Therapie – nicht nur gegen die MS

Eigentlich bin ich aufgrund der MS auf Marc und seine Praxis gestoßen. Aber je mehr ich mich mit ihm unterhielt und mich mit dem gesamten Thema auseinandergesetzt habe, hat sich auch eine Hoffnung in mir breit gemacht, dass diese ganzheitliche Therapie mir nicht nur bei der Bekämpfung der MS helfen wird. Ich bin überzeugt davon, dass auch meine Haare mit der Zeit wiederkommen werden! Wenn der Weg für die Nährstoffe nicht mehr erschwert wird und mein Körper mit allen wichtigen Mikro- und Makronährstoffen versorgt wird, wird er auch wieder die Kraft haben, Haare sprießen zu lassen. Aber aktuell fehlen ihm einfach die Mittel dazu und es gibt weitaus wichtigere Baustellen als eine Körperbehaarung. Auch, wenn ich mir meine Löwenmähne so sehr zurück wünsche und alles dafür tue.
Ich muss Vertrauen und Geduld haben. Das sage ich mir täglich – fast wie ein Mantra, besonders an den nicht so guten Tagen. Und das mit der Geduld fällt mir auch wirklich ganz und gar nicht leicht. Aber was bringt es, immer weiter zu schimpfen und sich über seinen eigenen Körper aufzuregen. Marc erinnert mich dann gerne daran und sagt, dass ich dann nur noch „saurer“ werde – wortwörtlich.

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